News zum Lernen aus Zürich

Auf dieser Seite finden Sie regelmässig neue Beiträge rund um die Themen Lernen, Schule, Lernstrategien, Motivation und persönliche Entwicklung. Die Artikel bieten hilfreiche Informationen, praktische Tipps und aktuelle Impulse für Kinder, Jugendliche, Eltern und Erwachsene.

Individuelle Lernangebote für jede Lebensphase

Jede Altersgruppe bringt eigene Herausforderungen mit sich. Deshalb werden alle Angebote individuell auf die persönlichen Bedürfnisse, Ziele und Lernvoraussetzungen abgestimmt. Ob schulische Unterstützung, Elternberatung oder Begleitung während einer Weiterbildung, Sie erhalten eine professionelle und persönliche Betreuung.

Ergänzende Angebote für individuelle Bedürfnisse

  • 1 Lernblockaden lösen

    1 Lernblockaden lösen


    Angst spielt im Schulalltag eine grosse Rolle, denn jedes Kind weiss, dass Schulerfolg entscheidend für die weitere Entwicklung im Leben ist. So erstaunt es nicht, dass schnell Gefühle des Ungenügens und auch Zweifel an der eigenen Leistungsfähigkeit auftreten können.  Verunsicherung kann zu einer Verkrampfung führen, Lernblockaden entstehen, die verhindern, dass gelerntes Wissen erfolgreich abgerufen werden kann.


    Hier gibt es verschiedene Methoden, welche Abhilfe schaffen können und beitragen, dass man in Prüfungssituationen sein Wissen wieder aktivieren kann. Dabei ist wichtig, mit den Lernenden zusammen Strategien zu entwickeln, die für die Betroffenen Sinn machen. So ist es immer hilfreich, wenn man den Lernstoff jemandem erzählen kann und dann realisiert, wie gut man ihn schon beherrscht, was noch fehlt und am nächsten Tag kann man daran anschliessen. Grundsätzlich gilt, den Lernstoff für die Schüler zugänglich und vertraut zu machen, mehr einen spielerischen Umgang zu finden, die erarbeiteten Fortschritte immer wieder aufzuzeigen, Entspannungstechniken einzuüben und Blackout-Situationen vorwegzunehmen. 



  • 2 Unterstützung bei ADHS

    2  Unterstützung bei ADHS 


    Die meisten Kinder und Jugendlichen mit diagnostiziertem ADHS-Befund nehmen ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Medikament ein. Zusätzlich ist es sinnvoll, das Erledigen von Hausaufgaben und anderen Schularbeiten zu planen. Das geht nur zusammen mit dem Kind, doch hilfreich ist sicher: Abwechslung im Lernstoff, kleine und überschaubare Lerneinheiten, Abfragen von kleinen Sequenzen, Anerkennung aussprechen für den besonderen Einsatz, den diese Schüler leisten müssen, die Veränderung des Lernverhaltens positiv begleiten. Die schwierigsten Punkte werden im Lerncoaching herausgearbeitet und dann geeignete Strategien entwickelt.

  • 3 Gespräche mit der Schule

    Immer wieder passiert es, dass das Verhältnis der Eltern mit den Lehrperson etwas angespannt ist. Manchmal verlangen die Eltern etwas viel von der Schule und sind unzufrieden, wenn ihr Kind nicht sehr glücklich ist. Doch 25 Kinder in einer Klasse zu unterrichten und zu coachen, ist schon eine Herausforderung ganz hoher Stufe. 


    Grundsätzlich sollte der Austausch zwischen Eltern und Schule reibungslos funktionieren. Sind jedoch besonderer Förderbedarf, besondere Rücksichtnahme, mehr Verständnis für das Kind, zusätzliche Fördermöglichkeiten wünschenswert und geht dieser Austausch nur holprig über die Bühne, leite ich die Eltern an, wie sie eine bessere Verbindung mit der Schule herstellen können.Es kann aber auch sinnvoll sein, dass ich mich einschalte. Als ehemaliger Lehrer kenne ich die Welt der Schule und kann mit Verständnis für alle Seiten kommunizieren. Verbessert sich dann die Situation, ist allen Beteiligten geholfen.

  • 4 Unterstützung im Familien- und Bekanntenkreis

    Hausaufgabensituationen sind nicht immer einfach und gut zu meistern. Manchmal hilft es, auch Menschen aus dem erweiterten Umfeld einzubeziehen. Wer sagt denn, dass die Hausaufgaben allein und nur im Familienkreis zu lösen sind? Nachbarn, mit denen man sich gut versteht und die auch Kinder haben, könnten eine ideale Unterstützung sein, unabhängig vom Alter ihrfer Sprösslinge.


    Einmal sitzen die Kinder bei dieser Familie am Tisch, ein anderes Mal bei der andern. Immer ist ein Elternteil anwesend und hilft bei Fragen oder unterstützt mit einem Getränk oder bringt die Kinder wieder zum Lernen zurück, wenn sie zu lange etwas erzählt haben. Auch sind oft Grosseltern da, die vielleicht am Telefon regelmässig einfaches Französisch sprechen, oder ältere Schüler helfen wiederum den jüngeren, dafür dürfen sie dann zum Beispiel an einen Fussballmatch mitgehen.

    Das heisst, es gibt viele Möglichkeiten, die Hausaufgaben-Situation zu verbessern und sozial zu gestalten.


  • 5. Konzentration verbessern

    Heute sind die Schwierigkeiten, sich konzentriert jemandem oder etwas zuzuwenden, leider recht verbreitet. Die Informationsüberflutung ist eine grosse Herausforderung für uns alle. Nie genügend wissen und erfahren, immer erreichbar sein müssen, und gleichzeitig keine Zeit finden. Prioritäten zu entwickeln und sie zu verfolgen, ist echt anspruchsvoll. Kinder wissen oft auch nicht, wohin mit sich selbst. Es fehlt die Ruhe, sich einfach einmal zu setzen und zu warten, was die Schule anbietet, was die Lehrperson mit der Klasse vorhat.

      

    Innere Unruhe und stetige Überreizung sind nicht einfach in den Griff zu kriegen. Doch mit Geduld, genauer Anleitung und einer aufbauenden Entwicklung lässt sich viel erreichen. 


    Und dabei ist alles ein Prozess. Als ersten Schritt müssen die Kinder lernen, sich vorzustellen, dass sie in einem Raum sitzen können, an einem Tisch, und nichts machen müssen, für einmal für fünf Minuten, das heisst, sie lernen für eine kurze Zeit das Vertrauen gewinnen, dass sie einfach hier sein können, ohne etwas machen zu müssen. Sie können realisieren, dass die Welt nicht untergeht, dass nichts Schlimmes passiert, auch wenn sie nicht eingreifen. Sind da erst einmal Grunderfahrungen gelegt, kann dann das zweite Element dazugenommen werden, und das ist die Abwechslung von konzentrierter mit Erholungsphase. Das Ziel kann nicht sein, gerade eine Stunde konzentriertes Lernen anzupeilen, denn das wäre zu viel und wahrscheinlich wäre auch die Motivation dazu gar nicht vorhanden. Aber immer besser mit den neuen Erfahrungen umgehen, sie in seinen Lernrhythmus integrieren, bei Bedarf Pausen einschalten und nachher wieder weitermachen,das ist ein sehr Erfolg versprechendes Vorgehen.

Die eigene Welt erweitern – drei Fallbesprechungen zum Thema Lernen,                  von Christoph Hefel, 4. Juni 2025


Wenn es um Schule und Fördern schwacher oder unangepasster Kinder geht, steht meist nicht mangelnde Intellligenz …

https://www.alfredadler.ch/blogartikel/vortrag-online-am-4-juni-2025-zu-die-eigene-welt-erweitern---drei-fallbesprechungen-zum-thema-lernen-mit-christoph-hefel

 


Lernplattform für die Klassen 5-10, alle Fächer

https://unterrichten.zum.de/wiki/Hauptseite

 

*Rebeca und Mauricio Wild eröffneten 1980 eine Grundschule in Quito/Ecuador. Sie begründeten eine nichtdirektive Erziehungsmethode, die stark angelehnt war am Modell von Maria Montessori und Jean Piaget. Sie erweiterten ihren Ansatz aber ständig und passten ihn laufend den individuellen Entwicklungsbedürfnissen der Kinder und Jugendlichen an und bezogen ebenso die Umwelt in ihr pädagogisches Wirken ein. Ihr achtsames Konzept löste weltweite Resonanz aus. Von diesen Prozessen handelt dieses Buch und der hier angefügte Link beschreibt das Zusammengehen von Lernen und Wirtschaften, welches das Ehepaar Wild schliesslich praktizierte: https://lesen.oya-online.de/texte/111-fuer-ein-paradigma-des-lebens.html


https://lesen.oya-online.de/texte/111-fuer-ein-paradigma-des-lebens.html

Lernplattform, hauptsächlich für Sprachen, abgestimmt auf die Lehrmittel der Sekundarschule, mit vielen Online-Übungen:


https://www.schularena.com/home